Aktuelle Nachrichten und archivierte Beiträge aus den Zeitungen und Broschüren rund um Schlieven sind hier zusammengestellt. Die Beiträge sind chronologisch sortiert.

Ein Vordach entsteht

08.09.2016

Nach einiger Zeit des Sparens haben wir uns entschlossen das Vereinsgebäude um ein schönes Vordach zu erweitern um Veranstaltungen auch nach draussen verlagern zu können und damit die Geselligkeit zu fördern. In vielen Arbeitstunden brachte jeder sein Know How ein und es entstand ein Vordach das sich sehen lassen kann. Mit gespendetem Kies vom Containerdienst Quitzow, Technik und Recycling von der Kastanienhof KG sowie einer beachtlichen Spende über 500€ vom Ehrenmitglied Hans Heinrich Rave konnte das Projekt beginnen. Eine kleine Diashow zeigt zeigt die motivierten Helfer beim Aufbau.  An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Mit diesem Projekt konnten wir den Zusammenhalt im Dorf weiter festigen und für weitere gesellige Veranstaltungen sorgen.

 

WEMAG Geschäftsbericht 2015

13.07.2016

MannschaftEine Krise kann auch die Chance für einen Neuanfang sein. Den wagten einige Bewohner des Ortsteiles Schlieven und gründeten nach Schließung der Freiwilligen Feuerwehr einen Traditionsverein. Aus Mitteln der Gemeinde Domsühl wurde 2011 das alte Feuerwehrgebäude modernisiert, bekam eine neue Innenausstattung und ist heute das Vereinshaus. Hier treffen sich jeden Mittwochnachmittag vor allem Senioren zur gemütlichen Kaffeerunde. Eine besondere Würdigung erfahren ältere Bürger, wenn ihnen bei runden Jubiläen von Vereinsmitgliedern neben dem Ständchen auch ein kleines Programm dargeboten wird. In den Wintermonaten zieht es Jung und Alt zu den Skat- und Knobelnachmittagen in das Vereinsgebäude. Feste Größen im Vereinsleben sind neben dem Tannenbaumverbrennen und Tanz in den Mai auch gemeinsame Bus- und Dampferfahrten sowie die Weihnachtsfeier, die nicht nur von Vereinsmitgliedern, sondern ebenfalls von anderen Dorfbewohnern, Freunden und Bekannten besucht werden. Mit diesen Angeboten soll ein Beitrag gegen die Vereinsamung der Menschen und ein Verkümmern des Dorflebens geleistet werden. Da sich an vielen Vereinsaktivitäten auch Familien beteiligen, erleben die Kinder ebenso dieses Gemeinschaftsgefühl. Sie werden ganz natürlich in die Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen einbezogen, wodurch eine Identifikation mit dem Verein und dem Dorf entsteht. Beim Kinderfest im Juni können sie erleben, im Mittelpunkt einer Veranstaltung zu stehen. In dem 115 Einwohner zählenden Ortsteil ist das Bedürfnis nach Gemeinschaft und Geselligkeit groß. Der Verein bietet dafür eine Generationen übergreifende Plattform. Die 45 Vereinsmitglieder sind zwischen 25 und 88 Jahre alt. Sie bringen sich mit kleineren und größeren Aktivitäten in das Gemeinschaftsleben ein und können so ihr Umfeld aktiv mitgestalten. Es war nicht das vordergründige Ziel des Vereins, alle Altersgruppen anzusprechen, aber es ist gelungen. Damit haben auch zuziehende Familien oder Personen die Möglichkeit, schnell Kontakt zu den übrigen Dorfbewohnern herzustellen und sich an den Aktivitäten im Dorf zu beteiligen.

 

Ein Storchennest in Schlieven

03.10.2013

MannschaftAufbau NestAn diesem Feiertag fanden sich wieder fleißige Helfer ein um dem Dorfbild ein Storchennest hinzuzufügen. Bereits am Vortag wurde das 1,80m tiefe Loch gebohrt. Das Oktoberfeuer am 05.10.13 stand schon in der Vorbereitung und nun musste alles schnell gehen, damit nicht vielleicht noch ein Kind bei der Feier darin verschwindet.

Die Technik wurde wieder vom Kastanienhof gesponsort und die Mitarbeiter halfen in der Freizeit mit. Nach dem der zuvor aufwendig mit Zweigen verknüpfte Korb auf dem Mast aufgesetzt war konnte er eingesetzt werden. Ein paar Eimer Beton geben dann die benötigte Standfestigkeit und der Storch kann kommen.

An dieser Stelle sei noch einmal der vielen, auch an diesem Tag nicht anwesenden, Helfern gedankt die Zeit und Arbeit investierten und erneut bewiesen, das nicht jedes Projekt ein großes finanzielles Budget benötigt.

Nun heisst es Daumen drücken, damit wir bereits im nächsten Jahr neue Bewohner begrüßen dürfen und vielleicht sogar bald neue Einwohner folgen.

 

Tag des offenen Hofes

03.06.2012

Kuhstall Auf insgesamt 21 landwirtschaftlichen Betrieben aus ganz Mecklenburg Vorpommern wurde interessierten Verbrauchern, Politikern und Medienvertretern ein reichhaltiges Informations und Unterhaltungsangebot präsentiert. Einer der Betriebe war die hiesige Kastanienhof KG. Sie beherbergt zurzeit ca. 1200 Rinder (davon 650 Kühe) und 2000 Schweine. Der auf Milchproduktion spezialisierte Hof umfasst 1013 Hektar. Ausgestattet mit modernsten Anlagen können bis zu 50 Kühe gleichzeitig gemolken werden. Neben der Milchherstellung stehen die Fleisch- und Biogasproduktion im Mittelpunkt des Geschehens.

Die Highlights des Betriebes am "Tag des offenen Hofes" waren die Besichtigung von Kuhstall, Biogasanlage und Melkstand sowie eine Technikausstellung. Die GPS-gesteuerte Traktorfahrt, Kaninchenschau, Kuh-Bingo und Streichelzoo sorgten für einen unvergesslichen Tag der Hofbesucher.

Auch für die Kinder war eine Menge geboten. Sie tobten sich aus in den Hüpfburgen, beim Ackergliding und weiteren Attraktionen auf dem Hof. Alles in allem war es ein gelungener Tag für Besucher jeden Alters.

Melkstand

Quelle: www.galerie-am-tunnel.homepage.t-online.de
Bilder: Sebastian Juchem

Feuer bedrohte Schlievener Biogasanlage

05.12.2011

Großalarm gestern Nachmittag für 69 Kameraden aus neun Wehren: In Schlieven brennt eine Lagerhalle und ein Übergreifen auf eine Biogasanlage ist möglich, heißt es in der Alarmmeldung.

"Vermutlich ist ein Gärsubstrat-trockner in der Halle in Brand geraten. In einer Wellblechhalle direkt daneben lagert 96prozentige Schwefelsäure", so ein Sprecher der Biogas Schlieven GmbH. Für die Feuerwehr kein leichtes Agieren. Erste leichte Beschwerden an den Atemwegen melden die Kameraden. "Hier reicht nicht nur Atemschutz, hier müssen wir mit Chemieschutzanzügen arbeiten", so Einsatzleiter Frank Schweitzer. Neben dem Lübzer Dekontaminationszug kam auch der ABC-Messtrupp aus Sternberg zum Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr konnte das Feuer relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden, zwei Behälter mit je 1000 Liter 96prozentiger Schefelsäure sind aber verbrannt. Die anderen konnten abseits gesichert werden. Das Problem war die Stromzufuhr, die abgeschaltet werden musste. "Mit einem externen Kompressor haben wir den Betrieb der Biogas-Anlage aber aufrecht halten können, sonst hätte Methan austreten können und das wäre der Super-GAU", so Schweitzer. Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Quelle: http://www.svz.de

Fotos: Michael-Günther Bölsche

Neuer Asphalt von Severin bis Domsühl
Schlotmann: Sicherer fahren

Nr. 350/11 - 25.11.2011 - EM - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Nächste Woche Montag (28.11.2011) beginnen mit der Sanierung eines Durchlasses die Bauarbeiten zur Deckenerneuerung auf der Bundesstraße 321 von Severin bis zum Abzweig Domsühl (Landkreis Ludwigslust-Parchim). "Nach Abschluss der Bauarbeiten kann die Fahrbahn wieder sicherer befahren werden", sagte Infrastrukturminister Volker Schlotmann.

Die Fahrbahn erhält auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern von Severin bis zum Abzweig Domsühl neuen Asphalt. Im zweiten Quartal 2012 soll die Strecke von Severin nach Domsühl komplett fertig sein. Die Kosten in Höhe von 410.000 Euro übernimmt der Bund.

Bereits im Mai dieses Jahres wurde die Fahrbahn von Friedrichsruhe bis Severin auf rund 3,5 Kilometern erneuert.

Quelle:www.regierung-mv.de

Schlieven: Nach Ausbau ist Ortslage wieder frei
Amt Parchimer Umland, den 11.11.2011

Gestern Vormittag, die Uhr steuerte bereits auf halb elf, tönte durch den Domsühler Ortsteil Schlieven laut der lange nicht mehr gehörte Ohrwurm "Guten Morgen Sonnenschein" von Nana Mouskouri. Zum arg trüben Herbstnebel, der von den Feldern herunter in den Ort zog, wollte der zwar nicht recht passen. Sehr wohl aber zum Anlass des Tages: Gestern nämlich feierte Schlieven die offizielle Freigabe des Ausbaus der innerörtlichen Straße sowie gleichzeitig die Asphaltierung von Mittel- und Feldweg.

Alle drei Maßnahmen hatten Schlieven und seine Bewohner seit Mitte Juli in Atem gehalten. Im positiven Sinne. Wohl niemand im Dorf, der sich nicht freut, dass die bisherige, gut hundert Jahre alte Straße nun neu ausgebaut, asphaltiert und endlich auch mit begleitenden Gehwegen versehen ist - wenn witterungsbedingt auch mit ein wenig Verzögerung.

Es war eine Maßnahme des Straßenbauamtes Schwerin, in die insgesamt 615.000 Euro geflossen sind und auf die die Bürger im Domsühler Ortsteil seit langem gewartet hatten. "Die Straße hatte es wirklich bitter nötig", sagte Bürgermeister Heinz Ullmann. "Das Kopfsteinpflaster war laut und erschütterungsanfällig, zumal durch Schlieven sehr viel Zubringerverkehr für den hier ansässigen Landwirtschaftsbetrieb läuft. Die Straßenränder waren schon sehr abgefahren, sodass bei schlechter Witterung oft und lange große Wasserlachen standen. Wenn da die Fahrzeuge durchfuhren, spritzte es bis an die Hauswände." Und zu Fuß, weiß der Bürgermeister, war ein Vorwärtskommen vor allem für die älteren Einwohner im Dorf äußerst beschwerlich.

Das ist nun Geschichte, die auch die vielen Bürger, die zur gestrigen Abnahme gekommen waren, nur zu gern zu den Akten legen. Auf 640 Metern zwischen ihren Ortseingangsschildern ist die Straße jetzt komplett erneuert, integriert ein Entwässerungssystem, mit dessen Hilfe das Oberflächenwasser bis in die Wiese unterhalb des Dorfes geleitet wird. Das Ganze wird von Gehwegen gesäumt, aus denen die Zufahrten zu den Grundstücken abzweigen.

Domsühls Bürgermeister nutzte die gestrige Abnahme, um für die gute Zusammenarbeit mit der Baufirma Tief- und Straßenbau Schwerin, der Amtsverwaltung Parchimer Umland sowie dem Straßenbauamt zu danken. "Wenn Frau Zyriax nicht gewesen wäre", sagte Ullmann, "dann würden wir noch immer auf den Ausbau der Ortsdurchfahrt warten. Danken möchte ich aber auch den Bürgern, die viel Geduld und Verständnis hatten und wie ich gehört habe, die Männer auf der Baustelle sehr gut versorgt haben." Ullmann vergaß auch seine beiden Vorgänger im Bürgermeisteramt nicht. "Wenn sie nicht so sparsam gewirtschaftet hätten, dann hätten wir uns die gesamte Maßnahme nicht leisten können."

Im Wesentlichen nämlich ist der 615 000 Euro teure Straßenausbau mit Landesmitteln finanziert worden. Dennoch musste sich die Gemeinde an den Gehwegen mit ca. 50 000 Euro beteiligen. Beide innerörtlichen Wege waren mangels Fördermöglichkeiten derweil vollständig aus kommunalen Mitteln bestritten worden, Kostenpunkt: 34 000 Euro.

Im Ortsteil Schlieven und natürlich in der "Muttergemeinde" ist man glücklich über den neuen, wichtigen Baustein in der Infrastruktur. Noch glücklicher wären wir, so Bürgermeister Ullmann, wenn die Straße zwischen Raduhn und Domsühl auf ganzer Länge ausgebaut würde. In der Gemeinde gibt man die Hoffnung darauf auf keinen Fall auf…

 

 von Simone Herbst

Quelle: www.mecklenburg-abc.de

Minister Schlotmann macht ersten Spatenstich für neue Ortsdurchfahrt
Schlieven, den 04.07.2011

Am heutigen Montag erfolgte der erste Spatenstich für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Schlieven (Landkreis Parchim). "Dabei wird die Fahrbahn von teilweise fünf Meter auf sechseinhalb Meter verbreitert und damit besser befahrbar", sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann heute beim Spatenstich in Schlieven zehn Kilometer nordwestlich von Parchim. "Die Baumaßnahme trägt dazu bei, dass Autofahrer sicherer durch Schlieven fahren können", so der Minister. Von den Gesamtkosten inHöhe von rund 610.000 Euro übernehmen Land und EU rund 560.000 Euro und die Gemeinde Domsühl rund 50.000 Euro. 

Neben der Verbreiterung wird die Fahrbahn auf einer Länge von gut 650 Metern neu asphaltiert. Außerdem wird ein neuer eineinhalb Meter breiter Gehweg angelegt. "So kommen auch die Einwohner von Schlieven sicher an ihr Ziel", sagte Schlotmann. Die Fahrbahn ist derzeit noch unterschiedlich befestigt und weist verschiedene Breiten von fünf bis knapp sechs Metern auf. Autofahrer werden mit vielen Absackungen und Flickstellen konfrontiert, besonders am Rand der Straße. Teilweise sind auch keine Entwässerungsanlagen vorhanden. Die Ortsdurchfahrt wird häufig durch den Linienbusverkehr und landwirtschaftlichen Verkehr genutzt.

Text: Pressestelle Ministerium

Foto: Pressestelle APU

Quelle: http://www.mueritz-elde-tourismus.de

Domsühl stärkt seinen Schulstandort

"Wenn alles gut läuft, sind wir hier schon Ende Mai mit den Arbeiten fertig", sagt Heinz Ullmann. Domsühls Bürgermeister steht an der schmalen Zufahrtsstraße zum Kindergarten im Dorf und beobachtet die Bagger auf der etwas tiefer liegenden Baustelle. Die Gemeinde hat 100 000 Euro Eigenmittel in die Hand genommen, 100 000 weitere Euro als Förderung vom Innenministerium erhalten und kann damit endlich den gemeindeeigenen Sportplatz sanieren. Komplett. Was heißt, dass die Spielfläche - bislang nicht mehr als eine planierte Schaf-Schwingel-Wiese - komplett erneuert wird, Schule und Vereine demnächst sowohl Tartan-Laufbahn als auch moderne Weitsprunganlage zur Verfügung haben werden. "Zudem bekommen wir endlich eine ordentliche Treppe und auch eine integrierte Bewässerungsanlage", freut sich Ullmann.

Domsühl will und muss Kindergarten ausbauen

Während sich das Problem Sportplatz also in den nächsten paar Wochen löst, tut sich für die Gemeinde ein neues Dilemma auf. "In der Kita ist die Kapazität von 80 Plätzen ausgeschöpft. Weil wir den Bedarf künftig nicht nicht mehr decken können, bald aber dazu rechtlich verpflichtet sind, müssen wir erweitern", sagt Ullmann. Nur wissen die Domsühler noch nicht, wie sie das finanzieren sollen. Denn hat die Gemeinde nach Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen vom Land zwar eigentlich 558 000 Euro zur Verfügung, bleibt nach Abzug von Amts-, Kreis-, Gewerbesteuer- und Schulumlage sowie den Kosten für Kita und Tagespflege davon rein gar nichts. Im Gegenteil. "Wir müssen sogar 160 800 Euro aus den Rücklagen entnehmen ." Und damit sitzt Domsühl womöglich 2012 mit den anderen Gemeinden im Amt Parchimer Umland in jenem Boot, das den Namen Kassenkredit trägt.

Der Kita-Engpass soll trotzdem behoben werden. Ullmann: "Der Bestand unserer Amtsschule ist davon maßgeblich abhängig." Denn sollte die Kita den Nachwuchs für den Grundschul- (derzeit 87 Kinder) und später für den Regionalschulbereich (155) nicht mehr aufnehmen können, befürchtet man in Domsühl ein Abwandern ins benachbarte Amt Crivitz. "Der Schulstandort hat Priorität, Leerstand wäre die blanke Katastrophe", so Ullmann.

Entspannter ist der Bürgermeister, wenn er an den Ortsteil Schlieven denkt. Aus rein finanziellen Erwägungen war hier unlängst zwar die Feuerwehr auf gelöst worden, haben dessen Mitglieder inzwischen

einen Traditionsverein gegründet. Doch vor allem kann hier im Moment investiert werden. "Schlieven war der einzige Ortsteil, der bisher keinen Raum für größere Veranstaltungen hatte. Daher bauen wir nun das frei gewordene Feuerwehrgerätehaus entsprechend um", sagt Ullmann. 50 000 Euro seien dafür vorgesehen. Eine zweite Maßnahme betrifft ebenfalls Schlieven. Das Straßenbauamt beabsichtige die Ortsdurchfahrt zu sanieren. Gleichzeitig solle der Bürgersteig gebaut werden. Knapp die Hälfte der anfallenden Kosten werden Gemeinde und Einwohner zu zahlen haben. Und schließlich plane die OLA die Sanierung des Bahnhofes in Domsühl. "Weil die Strecke Parchim - Schwerin auf 120 km/h ausgebaut wird, wird dann der Bahnübergang im Rotdornweg geschlossen", kündigt der Bürgermeister an.

Während in der 1100-Seelen-Gemeinde mit ihren Ortsteilen Zieslübbe, Alt Damerow, Schlieven, Bergrade Dorf und Berg rade Hof seit Monaten die Zeichen auf 700-Jahrfeier stehen, die im kommenden Jahr gefeiert wird, stehen zwei andere Dinge fest im Focus der Gemeinde. Zum einen die Auslastung des Gewerbegebietes. Anfang der 90er Jahre erschlossen, lag die zuletzt bei knapp 50 Prozent. "Inzwischen", so Ullmann, "haben wir den Rest unserer Fläche an einen Warener Solaranlagenbetreiber verpachtet. Das baurechtliche Verfahren ist durch, sodass wohl in Kürze mit dem Bau der Anlage begonnen werden kann." Mit Gewerbesteuereinnahmen rechnet Domsühl dann ab dem kommenden Jahr.

Mit Spannung erwartet wird aber auch die Entscheidung der Nachbargemeinde Severin hinsichtlich möglicher Fusionen. Neben Domsühl ist da auch Friedrichsruhe im Rennen . Ullmann: "Unsere Orte haben aus der Geschichte heraus sehr viele Berührungspunkte. Käme Severin zu uns - und wir würden es wirklich mit offenen Armen begrüßen - wäre es der zweitgrößter Ortsteil der Gemeinde. Und auf jeden Fall ein gleichberechtigter Ortsteil, dessen Vereine, Sportplatz und Dorfgemeinschaft wir unterstützen würden", sagt Ullmann. Sondierungsgespräche mit Friedrichsruhe hat es bereits gegeben; die mit Domsühl sind für den 27. Mai geplant.

Quelle:http://www.svz.de